Schloss Langenberg

Das Schloss-Gebäude, wie es heute zu sehen ist, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Schlösschen selbst hat eine Grundfläche von ca. 1.100 qm und ist damit sehr überschaubar. In der nach Südwesten ausgerichteten U-förmigen Anlage findet sich im Mittelbau zentral ein großer Saal mit einer vorgebauten Terrasse. Rechts und links davon können auf zwei Etagen bis zu 900 qm Wohnraum entstehen. Im Kellergeschoß befand sich einst die Gaststätte, wo die berühmten Elsäßer Flammkuchen à la Château Langenberg serviert wurden.

 

Um das Schloß herum befinden sich Weideflächen für die Pferde. Durch die extensive Bewirtschaftung hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte der größte Teil der Fläche natürlich bewaldet, wodurch das Schloss in ein Ambiente von Abgeschiedenheit, Ruhe und Natur einbettet ist. Unterhalb des Schlosses zieht sich das schmale Buchenbachtal von Deutschland her. Vor dem Zusammenfluss des Buchenbach mit dem Heiligenbach liegen zwei große angelegte Teiche. Alte Fahrwege und verwunschene Pfade zeigen frühere und heutige Zugangswege zum Schloss Langenberg.

Zur Geschichte des Schlosses: Das “Château de Langenberg” hat im Laufe der Jahrhunderte viel erlebt – aus Aufzeichnungen ab dem 17. Jahrhundert entsteht ein eindrucksvolles Bild wechselnder Eigentumsverhältnisse im Kontext der deutsch-französischen Geschichte. Hier erfahrt ihr in Kürze mehr über die Geschichte des “Château de Langenberg”…

Ein Waldausläufer des Landgutes Chateau Langenberg reicht exakt bis an die deutsch-französische Grenze im Lautertal bei St. Germanshof. Dort hat sich ein Gründungsereignis für den europäischen Gedanken abgespielt. Hier findet ihr auch ein paar interessante Fotos (Internetseite der Gemeinde Bobenthal) zu diesem Ereignis.  Wir freuen uns, dass es in unmittelbarer Nachbarschaft vor nicht allzulanger Zeit schon so engagierte Vorstreiter für  auch unser Anliegen des kultur- und grenzüberschreitenden Miteinanders gab.